Big Trip 2026 – Beldibi
Big Trip 2026 – Beldibi

Big Trip 2026 – Beldibi

Gleich früh um 07:00 Ihr die erste Gassirunde und anschliessend in einem kleinen Restaurant etwas oberhalb des Hotels ein üppiges türkisches Frühstück. Dann Auto einladen und zunächst in die Tierklinik hinunter in die Stadt Alanya. Die Tierklinik ist nicht weit entfernt. Die Fäden waren schnell gezogen und eine Bezahlung wurde strikt abgelehnt.

Draußen traf ich ein deutsches Ehepaar welches vor ein paar Jahren in die Türkei ausgewandert war. Wir kamen ins Gespräch und der Mann erzählte mir, dass sie oberhalb von Alanya ein Haus gekauft hätten welches sie für viel Geld renovierten und ausbauten. Leider mussten sie die Erfahrung machen, dass die durchgeführten Arbeiten zu wünschen übrig lassen und immer wieder mit damit verbundenen Kosten nachgebessert werden muß. Das schlimmste waren die mitunter auftretenden Stromausfälle. Sie würden inzwischen überlegen zurück nach Deutschland zu gehen. Ja, ich kenne das, mir ist das nicht neu. Man muß diese Dinge einfach vorher wissen.

Die Fahrt nach Gazipasa führte meist an der Küste entlang. Ein Hotel nach dem anderen. Irgendwann vor Gazipasa wurde es dann besser. Von Gazipassa führt eine schmale Strasse entlang des Flusses Kücüklü. Leider gibt es keinen leicht erreichbaren Zugang mehr zum Fluß. Entweder ist die Strasse zu weit oben gelegen oder sie ist auf Höhe des Flusses aber das Gelände zum Fluss hin ist durch einen Zaun versperrt. Die schmale Strasse weist viele Schlaglöcher auf und führt in vielen Kurven durch Wald nach oben zum Dorf Elbasi Yelasi. Immer wieder bieten sich tolle Ausblicke. Vereinzelt finden sich Häuser mit schön angelegten blühenden Gärten. Auf der Strecke fand ich gegen Mittag einen besonders schönen Stellplatz rechts der Strasse auf einem kleinen Plateau mit grandioser Aussicht. Aber es war noch zu früh den Tag zu beenden.

Nach einer Pause ging es weiter und schliesslich erreichte ich weites Hochtal auf 1800 m mit kleinen in der Landschaft verstreuten Höfen. Jenseits der Baumgrenze ging es noch höher hinauf. Ich gelangte auf ca. 2100 m und irgendwann muss ich falsch abgebogen sein ohne es zu bemerken und machte so aus dem Trip eine nicht beabsichtigte Rundreise. Das war aber nicht weiter schlimm, denn die Fahrt durch die grandiose Felsenlandschaft bügelte diesen Fehler allemal aus. Ich vermute ich kreuzte eine andere Route und bin dann dieser gefolgt.

Jedenfalls ging es ispäter auch wieder bergab und erste größere Siedlungen zeigten das Erreichen der Zivilisation an. Ohne es zu bemerken befand ich mich dann auf der Teerstrasse die ich ein paar Stunden vorher bergauf gefahren bin. Und wunderbarerweise erreichte ich gegen 18:00 Uhr diesen schönen Stellplatz auf 1600m. Das ist doch ok.

Camp Beldibi Türkei

Schnell das Fahrzeug eingeparkt und ausnivelliert. Der Xlifter machte einen guten Job und der Disco stand waagerecht. Mitunter klappt das ja doch.

Den Bichon versorgt, das Dachzelt eingerichtet und auch eine Mahlzeit eingenommen. Dann noch etwas Ball spielen mit dem Bichon, denn der ließ mir keine Ruhe.

Schliesslich den Bichon ins Zelt verfrachtet. Als ich selbst ins Zelt stieg begann ich mit der Datensicherung. Das war nötig weil der Speicher des Mobiltelefon voll war. Leider musste ich feststellen, dass meine SSD’s auch nicht mehr ausreichend Platz übrig hatten. Nun, dieses Problem muss ich dann morgen lösen. Jetzt erst mal schauen wohin es morgen geht.

Sonnenuntergang Camp Beldibi Türkei

Gefahrene Km: 126

Camp Beldibi