Der Morgen wie immer mit tollem Ausblick aus dem Dachzelt auf das Meer. Die aufgehende Sonne lieferte prächtige Farben. Der Tag fängt gut an. Kein Frühstück und gleich alles abgebaut und eingeladen. Wir fuhren zurück an den Strand bei der Palm Beach Bar damit der Bichon endlich mal ins Meer kann. Das sah er anders und ging das erst mal vorsichtig an. Die Welle die in plötzlich anspritze erschreckte ihn und er wich erst mal zurück. Hier muß man wohl gut aufpassen. Und er wahrte fortan erst einmal Abstand zum Wasser.
Zur Überraschung meldete sich Marko, der mich den ersten Teil der Reise 2024 begleitete. Er würde in zwei Stunden vor Ort sein. Na da ich eh vorhatte hier zu bleiben schlug ich das nicht aus.
Also die Wartezeit nutzen auf direktem Weg zu einem Café etwa neun km entfernt. Auf dem Weg dorthin fiel mir der moderne Supermarkt rechts der Strasse Richtung Thessaloniki auf und ich beschloss erst mal dort einzukaufen. Aus dem Frühstück im Café wurde dann nicht, weil es im Supermarkt ja auch was, wenn auch einfacheres, gab. So verging eine Stunde im Schatten des Autos die der Bichon brauchte, denn die Temperatur lag wieder bei 35 Grad.
Wir fuhren zurück zur Pam Beach Bar und es dauerte nicht lange und ich konnte Marko’s Disco 2 schon oben auf der Strasse sehen.
Wir gingen in die Bar und hatten einiges zu erzählen und beschlossen dann doch noch in die Türkei zu fahren. Ich gab mir einen Ruck und verzichtete auf mein Vorhaben doch noch zusammen mit dem Bichon ins Wasser zu steigen und wir fuhren gegen 10:30 Uhr los. Da Marko’s Disco mehr ein Traktor ist mußte ich mich der Vorgabe unterwerfen bitt nicht schneller als 80 km/h zu fahren. Nun, mit Tempomat klappte das ganz gut.
Unsere Entscheidung doch noch so spät in die Türkei einzureisen war keine gute Entscheidung, denn es lief mal wieder nicht nach Plan. Konnten wir in Xhanti noch in einem Restaurant vorzüglich speisen kamen wir auf der Weiterfahrt in die Ausläufer eine über die Berge ziehenden Gewitters.
Die Fahrt über die 1915 Brücke ist immer wieder ein Erlebnis und kürzt die Fahrt auf den asiatischen Teil gegenüber der Fähre ab und ist stressfreier.Rund 20 EUR kostet der Spass.

Der Grenzübertritt bei Ipsala dauerte schließlich auch noch über zwei Stunden und es regnete weiter.


So war wieder ein Hotel fällig zumal es bereits dunkel war. Mit Hund war da nicht viel Auswahl und ich buchte ein, sagen wir mal einfaches Hotel. Gegen 18:30 Uhr kamen wir dort an. Immerhin Dusche und ein Bett. Was braucht man auch mehr? Ein langer Tag.
Besser wäre es gewesen in Kariani zu bleiben, denn dort war Sonne angesagt und Campen ist auch möglich, denn es wird geduldet. Noch zumindest.
Gefahrene km: 250 km
Unterkunft: Hotel Mola, Ipsala
