Big Trip 2026 – Ramsko Jezero
Big Trip 2026 – Ramsko Jezero

Big Trip 2026 – Ramsko Jezero

Früh morgens nach dem Gassigang überlegt noch eine Nacht in Livno zu verbringen und von dort aus den Rundkurs zu den Wilden Pferden zu fahren. Doch das Appartement war schon reserviert. Also weiterziehen. 

Zum Frühstück noch einen Cappuccino und um 08:45 Uhr brachen wir bei sonnigen 24 Grad auf Richtung Busko Jezero. Eventuell dort die Nacht verbringen.

Die bosnischen Berge

Nach etwa einer Stunde Fahrt waren wir dort und ich musste feststellen, dass der Platz schon von einem Truck okkupiert worden war. 

Der Duc (Bichon) durfte mal ans Wasser, war aber etwas zögerlich was das Wasser betraf, die Muscheln interessierten ihn mehr. 

Ich beschloss nun mein Ziel Lukomir über Ramsch Jezero und Konjic weiter zu verfolgen. Im Laufe der Fahrt durch die fantastische Landschaft Bosniens stieg die Temperatur auf über 30 Grad an und dem Bichon machte das zu schaffen.

Gegen 10:30 Uhr konnten wir einen ersten Blick von oben auf den Ramsko Jezero werfen. Der Blick ist immer wieder überwältigend. 

Ramsko Jezero

Während einer kurzen Pause verwarf ich mein ursprünglich Ziel und beschloss einen Campingplatz am See anzufahren. Das Autocamp Tune entpuppte sich als ein wunderschöner Campingplatz etwas höher als das Ufer gelegen, mit einer Wiese die sanft zum Ufer abfiel. Wir konnten uns einen freien Platz aussuchen, es waren nur vier Camper da.

Camp Tune Ramsko Jezero

Die Ausstattung war super. Eine Aussenküche, ein neuer Toilettenraum mit Dusche und Waschmaschine, Strom, ein Aussengrill, ausgezeichnetes WLAN, SUP’s und ein fantastischer Blick auf den See. Dazu ein unschlagbarer Preis. Solche Campingplätze würde ich nun doch anfahren.

Also den Disco einparken und gleich die Markise raus, denn der Doc brauchte dringend Schatten. Das zweite Solarpanel angeschlossen und Tisch und Stuhl raus.

Nachdem der Doc seine Ruhe fand und die Wunde versorgt war erst einmal die Ruhe und den Ausblick geniessen. Als der Bichon wach wurde war ihm nach Ball spielen. Also Leine los und die Freiheit geniessen. Nach einigen Minuten beschloss er doch mal die Nachbarn zu besuchen welche nicht ganz so amüsiert waren. Aber er kam gleich zurück. Es wird noch. Natürlich war er wieder verausgabt und brauchte Ruhe. Auch gut, werfen wir mal die Bialetti an; hin und wieder passt das ja.

Nun beschloss ich mir ein SUP zu schnappen und mit dem Bichon mal eine Runde auf dem See zu paddeln. Das erste Mal auf dem Wasser. Und das verlief tatsächlich ausserordentlich gut. Hätte ich mir doch vor der Reise so ein Teil zugelegt und nicht immer gezögert, denn weitere Gelegenheiten wird es noch geben.

Der Duc (Bichon) fährt SUP

Schauen wir mal wie die erste gemeinsame Nacht im Dachzelt wird.

Gefahrene km: 83

Unterkunft: Campingplatz Camp Tune