18.06.2026 Nach einem letzten morgendlichem Gassigang und einem letzten gemeinsamen Kaffe hieß es Abschied nehmen. Gegen 09:30h fuhren wir los nicht ohne mich noch von Anita im Imbiss beim Flieger zu verabschieden.
Ziel war die erste Offroadtour 2026: der Winnetoutrail bei Rovanskja. Der Bichon sollte am Ende der Tour das erste Mal das Meer erblicken und erschnuppern.
Über Korenicka und die A1 sollte es nach dem Tunnel hinauf in die Berge gehen. Jedoch kam es wieder mal anders. Die A1 war an mehreren Stellen gesperrt und so gelangten wir über Umwege nach Rovanskja. Auch nicht schlimm, dann eben andersrum. Ich wollte mir ja eh mehr Zeit lassen.
Das Wetter war fantastisch mit Temperaturen bis zu 30 Grad, der Bichon fand das nicht so gut. Ihn plagte möglicherweise auch die Rötung die jedoch schon etwas abgenommen hatte. Weiter beobachten und vielleicht doch zum Tierarzt.
Knapp vor Rovanskja ging es mehr als scharf rechts auf die Piste den Berg hinauf. Schon bald konnte man die ersten Blicke von oben auf das Meer und die Insellandschaft werfen.

Die Piste schraubte sich stetig in vielen Kurven auf mehr oder großer weniger grobem Geröll oder Gestein kurvenreich stetig nach oben. Mitunter einige Meter auch sehr kantiges Gestein. Teilweise ging es auch durch schattiges Grün. Je höher es hinauf ging umso eindrucksvoller die Landschaft und die Ausblicke. Fahrtechnisch eher leicht aber für mich einer der schönsten Trans die ich bisher befahren durfte.
Schliesslich eine markante Stelle nach dem ersten Aussichtspunkt mit einer Bank und einem Tisch. Der Blick hinauf auf den weiteren Verlauf der Piste zeigte ein Steilstück. Also raus mit der Drohne und den Folgemodus aktiviert. Und los ging es. Dieser Teil ist einer der schönsten. Fast oben verlor die Drohne den Kontakt. Sie war schön hinterhergeflogen. Das versprach eine super Aufnahme zu werden. Ich lief ein Stück zurück und holte sie aus der Luft, klappte sie zusammen und musste feststellen dass ich wieder einmal vergessen hatte die Aufnahme zu aktivieren. Die Akkus waren zudem am Ende. Also nichts mit Drohne. Schade. Aber vielleicht lerne ich es noch.

Da ich bisher von Winnetou nichts sehne konnte zweifelte ich schon am Trail. Doch nachdem der höchste Punkt erreicht war und es bergab ging war rechter Hand die Gedenktafel zu sehen. Hinab ging es hindurch durch sehr schöne Serpentinen fahrtechnisch belanglos mit wieder tollen Ausblicken tief hinunter ins Tal. Auf dem Weg nach unten machte ich einem Bulli Platz. Die Fahrerin hielt an und wir sprachen kurz miteinander, die Dame war 75 Jahre alt. Das gab mir Hoffnung diese Reisen noch ein paar Jahre länger machen zu können. Sie war alleine unterwegs und wollte hoch zum Mali Alan um dort zu wandern. Repekt! Hut ab!
Weiter auf Gravel ging es schliesslich auf Teerbelag auf enger Strasse hinunter zur Hauptstrasse und von dort nach Starigrad in die Pension am Strand.
Gefahrene km: 173
Unterkunft: Pension Europa Starigrad
