Big Trip 2026 – Kariani
Big Trip 2026 – Kariani

Big Trip 2026 – Kariani

Gleich morgens leichter Regen und die Berge in Wolken. In der Nacht regnete es. Damit ließ ich die Variante Offroad über den Ohridsee fallen zumal ich diese Strecke ja schon öfter mal gefahren bin und nun schon der Tag 20 der Reise begann. So entschloss ich mich nach Kariani in Griechenland zu fahren u8nd versuchen den Platz zu ergattern den ich auch letztes Jahr bei der Rückfahrt einnahm und dort zu übernachten. Das bedeutete eine lange und weit Fahrt anfangs auf einer kurvenreichen Landstrasse über den Berg Nach Bitola. 

Der Grenzübertritt von Mazedonien nach Griechenland verlief zügig und auch diesmal interessierte sich niemand für den Hund. Obwohl das sogar eine Einreise aus Nicht-EU in ein EU-Land war. Dann schauen wir mal wie die Türkei das bei der Einreise handhabt.

Schleßlich die lange Fahrt über die A1 vorbei an Thessaloniki in Richtung Kavala. Nach sieben Stunden kamen wir in Kariani am Strand an. Zu meiner Überraschung standen am Strand doch einige Camper. Offenbar geht das doch. Ein Italiener der dort stand sagte mir das sei kein Problem, die Polizei würde das wohl dulden. Nun denn, Ziel erreicht. Also das wichtigste zuerst: der Bichon soll an und ins Meer. Wir gingen die wenigen Meter hinunter zum Strand und ich weiß ihn mal schnuppern. Er testet mal das Wasser aber als eine kleine Welle auf ihn zukam wich er sofort zurück. Gut. Nichts überstürzen. Es gibt noch viele Gelegenheiten.

Leider war mein Lieblingsplatz direkt am Strand aus 2024 besetzt und so entschied ich mich direkt hinauf auf die Klippe zu fahren. Dort stehe ich nahe am Abgrund hinter Büschen und bin ungestört. Hohe Bodenfreiheit ist erforderlich.

Der Platz war hier und da von hohem vertrocknetem Gras bewachsen. Ich ließ den Bichon raus und merkte sogleich, daß dieser Platz für ihn wohl weniger geeignet ist, denn er sammelte reichlich Kletter und dieses Gras mit Widerhaken ein. Welche Freude das wieder aus dem Fell zu zupfen. Besonders ums Maul herum löst das schiere Begeisterung bei ihm aus.

Danach das Dachzelt vorbereiten und den Hund versorgen, Ein Gassigang und dann auch  mir mal eine warme Mahlzeit gönnen. Leider nahm der Wind heftig Fahrt auf und ich stellte das Auto vor dem schlafen gehen frontal gegen den Wind. Dann flattern die Seitenwände des Dachzelts nicht gar so.

Den Bichon verfrachtet ich ins Dachzelt wo er sich sein Platz für die Nacht vorbereitete. Ich kümmerte mich noch um den Abwasch und stieg dann auch ins Dachzelt. Kurze Zeit später ließ der Wind deutlich nach und im Zelt war es angenehm. 

Zu meiner Freude gesellten sich auch noch der rote Vollmond über dem Meer zu uns.

Gefahrene km: 398

Camp:  Kariani, Griechenland