Ulupinar
Nach dem Treffen mit einem alten Freund in Kemer beschloss ich mich zwei Tage in Ulupinar auszuruhen und endlich den Tahtali Daghi zu besuchen. Im Selale fand ich einen sehr schönen Platz unterhalb der D400 gelegen.
Das Hotel Cennent Selale mit eigenem Restaurant betreibt auch eine Fischzucht und wenn man möchte kann man sich dort sein eigenes Abendessen angeln. Auch Laien dürfen sich versuchen.

Im Restaurant, eigentlich im Restaurant, denn das Restaurant befindet sich im Freien von der Sonne durch das Laub der Bäume gut geschützt. Man sitzt sozusagen direkt über dem Wasser. Die Sitzgelegenheiten befinden sich auf Podesten unter denen das Wasser vom Berg durchgeleitet wird. Das sorgt zusätzlich für eine angenehme Kühle. Selbst wenn es in der Sonne weit über 30 Grad hat lässt es sich dort aushalten. Das Essen ist hervorragend und der Service steht dem nicht nach. Emre sorgt dafür dass es flutscht.
Neben 2 Kamelen gibt es Pfauen, reichlich Enten und anderes Federvieh sowie Ziegen. In den Bassins schwimmen reichlich Fische. Hin und wieder lassen die Pfaue von sich hören.
Insgesamt eine sehr schöne Anlage die ich absolut empfehlen kann. Wer mag kann von hier aus auch die ewigen Feuer erwandern. Vielleicht nicht gerade im Juli oder August.
Die Fahrt auf den Tahtali Dagi mit 2365m Höhe nahm ich am Folgetag endlich in Angriff. Mit dem Auto fuhr ich hinauf zur Talstation. Unterwegs Parken ist nicht erlaubt.

Mit der Gondel ging es recht schnell nach oben.

Leider war der Gipfel meist wolkenverhangen und nur selten konnte man das Meer in der Ferne sehen. Dennoch war es die Fahrt wert. Der Ausblick war beeindruckend. Touristische Attraktionen wie eine Himmelsschaukel, Paragliding und Mountainbiken waren im Angebot.

Ich hielt mich nicht sehr lange oben auf, gönnte mir noch einen Kaffee und fuhr mit der Gondel wieder hinunter und zurück nach Selale ins Hotel um dort ein wenig auszuspannen und dem Disco etwas Pflege zu gönnen.

