Am heutigen Tag feiern die Türken Bayram, alle haben frei und die Städte sind leer, denn alle zieht es hinaus auf’s Land. Ziegen haben Hochkonjunktur und Preise um die 1000 EUR sollen für eine Ziege zu entrichten sein.
Einerseits eine glückliche Fügung, denn die Strassen waren leer und die 560 km von Kemer nach Uchisar ließen sich deswegen sehr gut fahren. Die Hitze wurde erträglicher und der Hunger immer stärker und es gab nichts, weil alle Geschäfte bis auf ein paar kleine Markets geschlossen hatten.
Zunächst musste Antalya durchquert werden. Langweilig führte die Fahrt weiter Richtung Manavgat. Irgendwann ging es endlich links ab hinauf in die Berge Richtung Konya. Was für ein Kontrast! Welch eine fantastische Strecke und Landschaft! Kurven satt. Für Biker sicher ein Highlight. So ging es auch wieder hinunter ins Tal. Noch vor Beysehir konnte ich das herrliche Blau des Beysehir Gölü erblicken, ein grosser Binnensee. Den sollte ich auf der Rückfahrt mal einplanen. Später konnte ich von oben auf die Stadt Konya blicken, die ich kurz darauf durchquerte. Weiter ging es nach Sultanhani von wo aus man auf den Vulkan Hasan Dagi (3.268m) der aus der Ebene aufragt blicken konnte. Über Aksaray und Nevsehir gelangte ich schliesslich nach Uchisar wo ich in einem Cave Hotel eincheckte. Musste einfach sein. Seit meinem letzen Besuch hat sich nicht viel verändert.
Lessons learned: mitunter kann es sinnvoll sein etwas zu knabbern mitzuführen
Hotel: Helike, Uchisar
